Tiere besitzen die Kraft, die es ihnen ermöglicht,
auf ganz besondere Weise, unsere Seele zu berühren.
Birgit Rusche-Hecker


SEELENHUNDE on Tour bei MALUHIA/Ibiza



Es ist September 2015 und man schon die ersten Vorboten des Herbstes.

Mein Flug bringt mich sicher nach Ibiza, wo ich eine Woche in angenehmer Wärme bei den Heilerpferden von und mit Mashanti Martine Loesch leben und arbeiten werde. Ich werde diesmal inmitten dieser Herde von Berberpferden, der wundervollen, wilden Natur mit ihren knorrigen Mandelbäumen und der rostig-roten Erde eine Naturaufstellung halten. Menschen aus Deutschland und Ibiza haben sich angemeldet und ich bin gespannt, was uns erwartet.
Mit meinem Mietwagen fahre ich die holperige Piste durch den Wald zu Mashantis Finca in der Nähe von Sta. Eularia, im nördlichen Teil Ibizas. Es ist schon dunkel und einer ihrer Hunde begrüßt mich bellend – Fanny (oder Funny?).

Dann sehe ich Mashanti seit April das erste Mal wieder und werde herzlich empfangen. Sie zeigt mir mein Zimmer, das sie liebevoll hergerichtet hat und Smeeda zeigt mir mein Bett. Dabei führt sie einen Stepptanz auf und grinst von einem Mundwinkel zum anderen, die sich scheinbar hinter den Ohren treffen wollen – so zeigt ein Hund sein Zerrissensein zwischen ‚darf ich, oder gibt es gleich so richtig Ärger???’. Ich muss herzhaft lachen über diese Vorstellung!

Gemütlich lassen Mashanti und ich den lauen Spätsommerabend bei einem Glas Rotwein auf der Terrasse ausklingen, während ich im Dunkeln die Pferde auf der Koppel schnauben höre. Ich freue mich schon sehr darauf, sie am nächsten Morgen auch sehen zu dürfen.

Am folgenden Tag steht Mashanti früh auf, um ihre Tiere zu versorgen. Hierzu gehören 4 Hunde, mehrere Katzen, eine Taubenfamilie und 8 Berberpferde. Ich begleite sie auf die Koppel, um gemeinsam die nächtlichen Pferdeäpfel einzusammeln, damit die Fläche sauber ist und muss wieder einmal feststellen, wie gut es tut, an der Luft und in der Natur zu sein, die Tiere um sich zu haben, die ersten Sonnenstrahlen zu fühlen, die mich blinzeln lassen und über den ein oder andere Witz zu dem, was wir da gerade einsammeln, laut zu lachen.....es ist immer wieder schön, wenn sich ein Moment ‚richtig erdig’ anfühlt.

Wir sprechen über die Vorbereitungen zur Naturaufstellung und wer sich um welche Aufgaben kümmert.
Dann ist der Seminartag gekommen und ich bin sehr dankbar für das wunderbare Wetter mit Sonnenschein und 25 Grad. Den Bereich, in dem wir den Stuhlkreis errichten, bereite ich energetisch vor und lade die natürlichen Kräfte ein, uns an diesem Tag zu unterstützen. Die Tiere sind entspannt und ich auch. Es kann also losgehen.
Dann kommen die ersten Teilnehmer und es berührt mich zu sehen, wie sie auf die Tiere reagieren. Offen und freudig begrüßen die Hunde die Neuankömmlinge ganz herzlich und begleiten sie an ihren Platz.

Es sind heute vier Aufstellungen geplant und schon bei der ersten Aufstellung werden wir Zeugen einer der wundervollsten, tierischen Interventionen, die ich je erleben durfte. Nachdem wir ein Einleitungsgespräch geführt haben, erhebt sich meine Klientin von ihrem Stuhl um die Repräsentanten für ihre Aufstellung auszuwählen, als ihr Blick in Richtung Pferde fällt. Ihr Gesichtsausdruck lässt uns andere Anwesenden neugierig ihrem Blick folgen und so blicken wir Menschen in die Augenpaare von 8 Pferden, die sich langsam und lautlos der Gruppe genähert haben und nun nebeneinander vor uns stehen. Es herrscht absolute Stille. Wir sind ergriffen und tief bewegt von so viel Empathie – jedem von uns stehen die Tränen in den Augen. Dies ist einer dieser Momente, in denen Worte überflüssig sind.

Im Grunde könnten wir die Aufstellung hier schon beenden, denn die Tiere haben meiner Teilnehmerin schon längst die Antwort auf ihre Frage gegeben, die ich aus Gründen der Diskretion hier nicht ausführen möchte. In der therapeutischen Arbeit ist es aber immer wichtig, dass alle Anteile eines Menschen die anstehende Aufgabe oder Veränderung ‚be-greifen’ können. Daher setzen wir die Aufstellung fort, in der es im Folgenden darum geht, eine Veränderung für die Zukunft einzuleiten. Während wir arbeiten, sehe ich, wie die Pferde wieder an das andere Ende der Koppel zurück schlendern. Im Fortgang der Aufstellung geht es um die ersten Schritte für die anstehende Veränderung, die meine Kundin mit zwei Stellvertretern an ihrer Seite über die Pferdekoppel physisch zurück legt – also real geht. Ihr Schritt ist energisch und entschieden. Ich folge ihr, um sie weiter begleiten zu können, als mir auffällt, dass sich eines der Pferde aus seiner Herde löst und direkt auf sie zugeht. Es wurde nicht gerufen oder gelockt – es kommt aus freien Stücken und bleibt ganz nah vor ihr stehen – so dass seine feinen Tasthaare der Nase neugierig ihre Hand untersuchen. Beide nehmen Kontakt zueinander auf und ich fühle, dass meine Aufgabe lediglich darin besteht, liebevoll präsent zu sein. Jedes Wort, jede Interaktion würde diesen feinen, achtsamen und so zarten Austausch unter den beiden nur irritieren. Als mich meine Klientin ansieht, sehe ich, wie berührt sie ist und gleichzeitig ihr Organismus noch gar nicht versteht, was gerade mit ihr passiert. Ich lade sie ein, einfach nur zu fühlen, sich berühren zu lassen und geschehen zu lassen. Das Geschenk, dass dieses Pferd ihr in diesem Moment macht, hätte sich für diese Teilnehmerin niemand besser ausdenken können.
Manchmal müssen wir aushalten, dass etwas Großes geschieht, was sich wunderschön anfühlt und unser Herz berührt, ohne dass unser Kopf versteht, was vor sich geht. In diesen Momenten dürfen wir darauf vertrauen, dass sich alles an den richtigen Platz sortiert und ein paar Tage später auch der Geist die Botschaft entschlüsselt hat.

An diesem Tag kam es zu mehreren Momenten, in denen wir tief berührt waren. Die empathische Mitwirkung der Tiere hat mich wieder einmal darin bestätigt, wie wichtig wir Wesen füreinander sind und vor allem, dass wir die Tiere sein lassen sollten, wie sie sind. Im dressierten Zustand verlieren sie ihren natürlichen Instinkt und gerade der ist das, was uns Menschen so berührt.



Als Trommelfreundin musste ich natürlich mit Mashanti einen Abend am Strand von Benirras den Trommlern Russ Morgan & Freunde lauschen und den Sonnenuntergang genießen.

Wer viel arbeitet, der darf auch mal so richtig Spaß haben!

Meine Zeit bei Mashanti und ihren Tieren war für mich wie ein ‚Nachhausekommen’ zu mir selbst. 7 Tage draußen zu verbringen, die Natur zu genießen, das ist das, was unserer Seele gut tut, denn wir sind durch und durch natürliche Wesen.

Wer dies auch für sich erleben möchte, kann bei Mashanti Retreats buchen.
Auch Healing Sessions mit den goldenen Pferden, Coachings, Meditationen und Channelings bietet sie auf MALUHIA an – hier findet man also alles, um endlich einmal die Flügelchen hängen zu lassen, sie zu bügeln und wieder aufzurichten.

Alle Infos zu ihren Angeboten und Kontaktdaten finden Sie unter:
www.one-love-paradise.com

Mein persönliches Anliegen ist es, Mashantis Projekt zu unterstützen, denn wie sich jeder vorstellen kann, sind die Tiere keine freiwillige Anschaffung ihrerseits, sondern Tiere, die in Not waren und um die sie sich liebevoll rund um die Uhr kümmert (ausführliche Infos dazu auf ihrer Internetseite und meiner facebookseite von SEELENHUNDE-on-Tour:
https://www.facebook.com/Seelenhunde-on-Tour-808274515862582/).

Momentan wird mit Hochdruck an der Erweiterung des Stalls für die Pferde gearbeitet, jedoch fehlt es an jeder Ecke an finanziellen Mitteln.
Vielleicht haben Sie ja den Herzens-Impuls, statt Weihnachtsgeschenke, lieber eine Spende zu verschenken. Ein wunderschönes Geschenk wäre die Möglichkeit einer Patenschaft für diese wundervollen Pferde – insgesamt 21 an der Zahl!

Sprechen Sie Mashanti einfach an! Sie freut sich auf Ihre e-Mail oder Ihren Anruf, der über What-App-Call übrigens nichts kostet!





Universe of Maluhia
Mashanti Martine Loesch
www.one-love-paradise.com
Tel: 0034 654 58 95 26
e-mail: animalcoaching@gmail.com

Can Curreu 767
07849 St.Eulalia
Spanien/ Ibiza-Balearen