Tiere besitzen die Kraft, die es ihnen ermöglicht,
auf ganz besondere Weise, unsere Seele zu berühren.
Birgit Rusche-Hecker


05-09-2015



August 2014:

Im Spätsommer 2014 jeoch fiel uns auf, dass Linus immer mal wieder mit einem seiner Hinterläufe schlurfte und beim Spaziergang zurückfiel. Dies war natürlich mehr als auffällig, wo wir ihn doch sonst eher als Wirbelwind kannten.

Wir suchten Ärzte und Physiotherapeuten auf und erhielten unterschiedlichste Diagnosen, aufgrund derer er entsprechend behandelt wurde. Leider jedoch ohne Besserung. Im Gegenteil: Sein Zustand verschlimmerte sich so sehr, dass zu diesem Zeitpunkt schon der Gedanke an Euthanasie von Seiten der Ärzte geäußert wurde. Es schien keine Erklärung für Linus’ Zustand zu geben, wenngleich er doch eigentlich als kerngesund galt. Wie konnte das zusammenpassen?

Mittlerweile war sein kompletter hinterer Körperbereich extrem eingeknickt, so als würde er sich in Hockstellung fortbewegen. Sein Rücken war nicht mehr gerade, sondern stark nach unten gebogen. Daher konnte er die Hinterläufe nicht mehr anheben und schliff sich beim Gehen die Krallen ab. Wir stülpten ihm Schutzschuhe über die Pfoten, damit er sie sich nicht blutig lief. Diese Schuhe erschwerten das Laufen zusätzlich. Linus konnte zu diesem Zeitpunkt nur noch wenige Meter gehen, was aber nötig war, damit seine Muskulatur nicht noch weiter abbaute und er musste sich ja auch dreimal täglich lösen können. Im Garten wollte oder konnte er nicht.

Zu meiner Erleichterung war Linus laut Tierarzt schmerzfrei, was meiner Wahrnehmung entsprach, denn zu meinen Tieren habe ich als Tierkommunikatorin quasi immer eine ’Standleitung’.

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